| Liebe braucht keine Ferien (2006 // Nancy Meyers) | |
| Inhaltsangabe | |
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Amanda Woods (Cameron Diaz) lebt in Los Angeles, Südkalifornien. Sie ist Besitzerin einer Agentur in Hollywood, die Filmtrailer produziert und hat gerade mit ihrem Freund Ethan Schluss gemacht, nachdem dieser ihr einen Seitensprung gestanden hat. Ethan macht ihr Vorwürfe, sie sei die einzige Frau, die Schluss mit ihrem Freund machen kann, ohne dabei zu weinen. Woods versucht später – wenn sie alleine ist – zu weinen, aber sie bekommt keine Träne raus. Oft sieht sie ihr Leben - wenn sie gerade schläft oder wenn etwas einschneidendes in ihrem Leben passiert - als Kinotrailer . Iris Simpkins (Kate Winslet), die in Surrey lebt, ist Kolumnistin einer Londoner Zeitung. Sie ist seit drei Jahren unglücklich in ihren Kollegen Jasper verliebt, der jetzt seine Verlobung mit einer anderen Frau bekannt gibt. Beide Frauen haben genug von Männern und wollen deswegen Weihnachten möglichst weit weg verbringen. Die Frauen lernen sich über einen Häusertausch im Internet kennen und beschließen, dass jede ihren Urlaub im Haus der anderen verbringt. Als Amanda am Tag ihrer Ankunft in Surrey wegen der Zeitverschiebung nicht schlafen kann, klopft es an der Tür. Es ist Graham (Jude Law), Iris' Bruder, der, wenn er etwas angetrunken ist, immer bei seiner Schwester übernachtet, weil er nicht mehr mit dem Auto fahren will. Amanda sagt plötzlich, sie wolle Sex haben; daraufhin schläft sie mit Graham. Sie plant jedoch ihre Abreise bereits für den nächsten Tag, da sie an den einfachen Lebensstil nicht gewöhnt ist und das ganze Haus schrecklich findet. Graham kann sie jedoch überzeugen, in Surrey zu bleiben. Sie lernen sich in einem Restaurant näher kennen. Woods erzählt, dass sie im Alter von 15 Jahren die Trennung ihrer Eltern erlebte. Sie weinte danach die ganze Nacht – und später nie wieder. Graham erwidert, er würde häufig weinen. Iris ist völlig überwältigt von der großen Villa, in der sie jetzt leben kann. In ihrer Nachbarschaft in Los Angeles leben viele berühmte Filmstars. Dort trifft sie den 90-jährigen ehemaligen Drehbuchautor Arthur Abbott, der mittlerweile schon etwas vergesslich wird und mit dem sie sich anfreundet. Abbott, der in Hollywood als Botenjunge begann, kannte Cary Grant und gewann sogar einmal einen Oscar. Das Schreiben hat er vor fast 30 Jahren aufgegeben. Er führt Iris an die alten Hollywood-Klassiker heran, die sie praktisch verschlingt. Eine weitere Bekanntschaft ist der Filmmusikkomponist Miles (Jack Black), in den sie sich verliebt, obwohl sie weiß, dass er mit der Schauspielerin Maggie zusammen ist. Sie verbringen einige Zeit miteinander. Iris macht ihn mit Arthur bekannt. Arthur wurde inzwischen zu einer Ehrung für sein Lebenswerk eingeladen. Er ist unschlüssig, doch Iris überredet ihn, die Ehrung anzunehmen. Miles beschließt, für Arthur zu diesem Anlass eine Hymne zu schreiben. Derweil entwickelt sich in Surrey eine Romanze zwischen Amanda und Graham. Das einzige Hindernis sind "Sophie" und "Olivia", deren Namen Amanda auf dem Display von Grahams Handy sieht. Als sie Graham eines Tages in seinem Haus besucht, findet sie heraus, dass die beiden seine Töchter sind, deren Mutter vor zwei Jahren gestorben ist. Graham erklärt, er wollte seine Töchter nicht mit einer Frau bekannt machen, die sie womöglich nie wieder sehen würden. Als Maggie Miles mit einem anderen Schauspieler betrügt, verbringt er den Abend zusammen mit Iris. Später an dem Tag ruft Maggie noch einmal an, weil sie Miles angeblich vermisse. Als Iris betrübt wieder in der Villa ist, steht plötzlich Jasper vor der Tür, der, obwohl er immer noch verlobt ist, meint, er hätte Iris so sehr vermisst. Sie ist jetzt aber darüber hinweg und wirft ihn hinaus. Als sie Arthur zu dessen Ehrung vor der Writers Guild begleitet, trifft sie dort auch Miles, der endgültig mit Maggie Schluss gemacht hat. Als der letzte Urlaubstag kommt, verabreden Amanda und Graham, dass sie sich möglichst häufig sehen werden. Im Taxi weint Amanda, was sie seit Jahren nicht mehr konnte. Eine Off-Stimme sagt: Amanda Woods ist wieder da (im englischen Original : "Amanda Woods, welcome back"), es ist die Stimme aus den Kinotrailern. Sie lässt das Auto umkehren, ermahnt den Fahrer zu mehr Eile, steigt aus und rennt den ganzen Weg zurück ins Haus. Dort fällt sie dem ebenfalls weinenden Graham in die Arme. Der Film endet mit der Silvesterfeier in Grahams Haus, an der Amanda und Graham, Iris und Miles, sowie die beiden Mädchen Sophie und Olivia anwesend sind.
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| Ausführliche Kritik und Grund der Nominierung | |
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Einer der schönsten und neusten, modernsten Liebesfilme die ich je gesehen habe. Die Story ist bilderbuchmäßig genial und doch so unterschiedlich. Zwei neue Welten tuen sich für die Frauen auf, die von der jetzigen Beziehung Schluss gemacht haben und etwas Neues erfahren wollten - einfach nur Erholen! Doch daraus entwickeln sich neue Beziehungen und Freundschaften, die den sehr langen Film ausdehnen und mitfiebern lassen, was denn als nächstes passieren wird. Noch ist man sich nicht ganz klar, wen Iris nun bekommt, oder ob bei ihr nur die Freundschaft zu dem Hollywoodregisseur eine Höhepunkt ist. Perfekt und sehr romantisch lernt auch Amanda ihren zukünftigen Mann kennen; auch ein bisschen Humor darf an den Ecken des Filmes nicht fehlen und heitert das moderne Märchen etwas auf, dass durch eine sehr starke Übertreibung schon fast zur "Schnulze" verbucht werden könnte. Nicht nur mit der Musik von Hans Zimmer kommen in dem Film die Liebesgefühle zum Vorschein, die Story endet im glücklichsten aller Happy-Ends, die nur möglich wären und verbindet viele Nebenthemen zu einer sehr komplexen Liebeskomödie. Auch in diesem Film fiebert man förmlich mit, dass Amanda nachher doch noch umkehrt und die neue Familie mit den Kindern so annimmt, wie sie nun Mal geworden sind. Ein Film mit viel Herz, Zuneigung, starken Persönlichkeiten, intensiven Nebenrollen und einer Menge Portion Humor, sodass der Film in der Gesamtheit ein Meisterwerk darstellt. |
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| Schlaflos in Seattle (1993 // Nora Ephron) | |
| Inhaltsangabe | |
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Die Geschichte erzählt von dem Architekten Sam Baldwin, der seine wahre Liebe durch den Tod seiner Frau verloren hat, und von Annie Reed, die sie noch nicht gefunden hat. Sam lebt in Seattle, Annie in Baltimore. An einem Weihnachtsabend hört Annie einen Jungen im Radio, der erzählt, wie sehr er seine Mutter vermisst und wie sehr sein Vater unter dem Verlust seiner Frau leidet. Sam wird ans Telefon gebeten und Annie findet ihn sofort sympathisch. Obwohl Annie kurz davor steht, ihren Verlobten Walter zu heiraten, entscheidet sie sich, nach Seattle zu fliegen und mehr über Sam und seinen Sohn Jonah herauszufinden. Sie trifft den Mann, wagt aber nicht, ihm zu sagen, wer sie ist. Der Sohn von Sam fliegt nach New York City, wo Annie und ihr Verlobter sich aufhalten. Er wartet dort auf der Aussichtsplattform des Empire State Building auf die Frau. Sein Vater kommt ihm nach und trifft Annie auf der Aussichtsplattform.
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| Ausführliche Kritik und Grund der Nominierung | |
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Was für ein wunderschöner Film mit Meg Ryan und Tom Hanks in den Hauptrollen. Nach dem Tod seiner Mutter macht sich der Sohn um seinen Vater Sorgen und gibt alles dafür, dass er eine neue Mama bekommt, und sein Vater glücklich wird. Jedoch ist Sam weniger von der Idee begeistert und kann erst nachdem sein kleiner Sohnemann eine Reise zu Annie unternimmt, erkennen, dass sie seine Liebe ist. Einfach romantisch, wie sich dann nachher beide auf dem Empire State Building das erste Mal kennen lernen, und die "Magie" spüren. Sie lieben sich wirklich. Wunderschön einfühlsamer, romantischer Liebesfilm, der einen selbst ansteckt und mitfühlen lässt. Einfach grandioser Film zu Beginn der 90er Jahre mit dem Thema der Hoffnung und der wahrsten und echten Liebe. |
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