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Hier gibt's nun endlich den Erläuterungstext über das Plakat "Björn Eberhardt - 2005", welches wir im Jahr 2005 im Kunstfach bei B.S. anfertigen sollten. Da das Bild nicht ganz so gut war (3+), jener Text aber eine gute eins bekam, konnte meine Zeugnisnote auf eine zwei rutschen! Es lohnt sich immer, etwas schleimige aber wahrheitsgemäße Texte zu schreiben, wie man gleich merken wird! Dieser Text ist hier exklusiv erschienen; niemand anderes außer der o.g. Lehrerin hat diesen Text bisher gelesen....
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Inhalt: Musikecke
Über das Plakat: Bjørn - 2005 Ein Hinweis vorweg. Ich habe die vorliegende Analyse in einer Reihenfolge gebracht, die der des Aufbaus des Plakats in fast keiner Weise ähnelt. So werde ich zuerst von zwei „Ecken" berichten, nachfolgend zur Schrift übergehen und den Bildmittelpunkt erklären. Manche Aufschlüsse einzelner Bildteile folgen erst im weiteren Verlauf der Analyse. Zudem bitte ich Sie, stark ins Persönliche gehende Bemerkungen nicht an Dritte weiterzugeben. Wie durch die Bühne ausgedrückt, bevorzuge ich Klassische Musik und Opern aus der Romantik. Eigentlich höre ich die Musik aller Komponisten dieses Zeitalters sehr gerne, besonders jedoch die Oper Carmen des französischen Komponisten George Bizet, eigentlich Alexandre César Léopold, mit der beeindruckenden Geschichte der Zigeunerin Carmen und ihren Schwärmer José, die so tragisch endet, und weltbekannt sein sollte. Da man diese Oper nicht gestalterisch wertvoll auf dem Plakat präsentieren kann oder die Mittel fehlten, zumal nur wenige Schüler je von dem Existieren des Stücks gehört haben, habe ich das Gesicht des Komponisten dazu geklebt. Dadurch wird vor allem das Zeitalter klar, da das Photo nur in Graustufen vorhanden ist, was heutzutage unüblich ist. Das Rot, welches die Ecke kennzeichnet, steht zum einen für das typische Rot der Opern, zum anderen auch zum Tragischen, da viele Opern jener Zeit blutig endeten, aber auch das Thema Herz und Liebe ansprachen, welches das Gegenteil darstellt, aber den gleichen Farbton charakterisiert. Am rechten Rand dieser Ecke beäugt noch ein Papagei das Spektakel, welcher mit Zahlen, Berechnungen und Kursen überseht ist. Die Zahlen stehen im Bezug zur Mathematik, da ich diese „Kunst“ bevorzuge. Nicht weniger oft beschäftige ich mich mit der Geschichte der Zahlen, bestimmten Zahlenfolgen oder auch mathematischen Kodes, welche ich des Öfteren in meine programmierten Werke integriere, so z.B das Errechnen der Zahl PI auf 100.000er Stelle oder Errechnungen der pythagoreischen Zahlentripel. Aber auch liegt mein Interesse an Zahlen, Fakten und lustigen Zufällen, die mit der Börse zusammentreffen. So findet man selten und schwer Analogien zwischen Kursen von heute und vor 25 Jahren, sowie Spekulationen (auch durch Statistiken), die aufgehen. Diese Nebenbeschäftigung (Schule an erster Stelle!) entdeckte ich nur durch Zufall. Mir sind häufiger Zahlen über den Weg „geflogen“, wo ich die Bedeutung wissen wollte: Warum gibt es in manchen Häusern kein 13. Stockwerk, warum bleibt dieser sonst leer? Warum brachte man die Zahl 666 mit dem Teufel in Verbindung?
Diese Ecke meines Plakats ist grundsätzlich von meinem zweiten großen Hobby geprägt: die moderne Technik. So lässt sich zweifelsschwer ein Computer erkennen, der meinem sehr ähnelt. Diesen habe ich auf das Plakat geklebt, da ich die Hauptzeit nach der Schule (na ja, im Moment nicht ganz so viel!) vor diesem Gerät verbringe. So gehören Computerspiele nur zur zweiten Wahl meines „Computerbesuchs“, da ich grundsätzlich am Schreiben neuer Programme interessiert bin, was durch den, im Monitor eingeblendeten, Text (Programmier-„Fetzten“) deutlich wird, da es sich hierbei zweifelsohne um einen Programmiercode handelt, den ich auch selber verwendet habe. So habe ich zum Spaß ein Programm geschrieben, welches verhindert, dass sich der Mauszeiger außerhalb der Internetseite des Internet-Explorers befinden kann, um zu verhindern, dass jemand Unfug mit dem PC anstellt, oder die Internetseite wechselt…. – oder wie bereits erwähnt, Mathematikprogramme oder Spiele, wie Snake für PC…… Zudem ist auch eine Kamera, besser Camcorder, auffindbar, mit dem ich sehr viel arbeite. Bei Festen, Feiern und Ausflügen stehe ich stets hinter ihm und bearbeite den Film nachträglich – am Computer. Nur bin ich ausnahmsweise ein Mal im Bild, was mir sonst (fast) nie passiert, da ich Videos und auch Photos mit mir verabscheue. Da wir aber ein Photo einbringen mussten, sollte dieses bei mir möglichst klein sein, zumal die dahinter liegende Werbung nicht meiner Auffassung entsprach.
Im Hintergrund dieser „Ecke“ liegt ein weißer Hintergrund, welcher Schnee abbildet – und ich liebe Schnee, da wir (ich habe leider eine Schwester) als Kind oft in Norwegen waren und es dort bekanntlich oft sehr viel Schnee gibt, sodass ich begann, Schneewanderungen und -schlachten zu lieben. Genauso kommt auch mein Name aus dem Nordischen: Björn (falls schon vergessen), und bedeutet so viel wie Bär, welcher den Schnee auch sehr liebt, sofern er weiß ist. Im Norwegischen schreibt man den Namen aber mit „O-Strich-Durch“ (kennt man vielleicht aus meinen Tests): Bjørn; so tat ich es auch bei meinem Schriftzug, welcher im rechten Teil des Posters zu finden ist, um meine Namens-Herkunft darzustellen. Gäbe es die deutschen Namensgesetze nicht, würde mein Name so geschrieben. Dieser Schriftzug ist vertikal gerichtet, um das Bild etwas aufzulockern, da horizontale Schriftzüge ruhend und lagernd wirken, die Vertikalen aber aufstrebend. Den Namen habe ich ohne Absichtslosigkeit in diese Schreibrichtung zeigen lassen: Man sollte den Namen vom Bild aus sehen können, da er Teil davon ist, und es das Plakat besonders betont, da so die Figur und der Name in Verbindung miteinander gebracht werden kann. Jener Schriftzug wird durch eine (meine) Hand gehalten, was bedeuten soll, dass ich diese Schreibweise trotzdem benutze - aber nur (hand!-)schriftlich -, und der Name ein Teil meines darstellt. Diese Hand jedoch wird von starken Ketten angebunden, was ausdrückt, dass meine Hand oft „gefesselt“ ist, nicht weniger im Unterricht, was schon zur Last fällt und worüber man sich sehr ärgern kann, die Kraft zum Überwinden aber zu stark ist, und nur wenig Gebrauch dessen bei mir auffindbar ist.
Blickt man noch einmal zurück zu dem Schriftzug, der übrigens mit Absicht in der Schriftart produziert wurde, um einen Bezug zur Computerecke zu schaffen, so sitzt auf dem ersten Buchstaben ein Tier: der Elephant. Dieser drückt wie der Bär, die Eigenschaften meiner Person aus. Der Bär, um das hiermit abzuschließen, kommt auch in kalten Jahreszeiten gut aus – passt zu den Schneeerlebnissen und der bevorzugten Jahreszeit – genauso wie die Pinguine, die mein Plakat außerdem beschmücken. Diese Tiere, Pinguine, mochte ich schon immer aufgrund des Ganges und der lustigen „Schwimmkunst“. Manche Schüler wagen sogar zu behaupten, ich ginge wie ein Pinguin! Und der Elephant - das Tier haben meine Eltern für mich „entworfen“, da sie davon viele Erinnerungsstücke wie Türschilder, etc. erstellt haben; Elephanten mochte ich nämlich schon immer, da, während wir Zoos und Tiergärten durchquerten, die Besuchszeit am Elphantengehege immer einen größeren Wert hatte, als woanders. Das hat sich bis heute nicht geändert, zumal die kleinen Hagenbeck-Elephanten immer niedlicher werden. Das Tier in der oberen linken Ecke gehört nicht unbedingt zu den Favoriten meiner Tierwelt. Es ist mein Tierkreiszeichen, und ich besitze viele Eigenschaften, die der Löwe auch hat. Deswegen konnte ich es mir nicht erlauben, dieses Tier vorzuenthalten, zumal es einem jedes Jahr begegnet. Der Himmel um den Löwen soll zeigen, was ich vielen Tieren wünsche, so wie es das Lied des Kabarettisten Reinhard Mey ausdrückt: „Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein …“ Dazu gehört z.B. die Tierkäfige oder Massentierhaltung, aber auch Tiere, die oft (illegal) abgeschossen werden, aber die Freiheit verdienen. So haben unsere Hauskaninchen einen riesigen Stall, den wir selbst bauen mussten, da es eine solch große Ausführung in keinem Laden gab, und können von der (ihnen zuliebe, begrenzten) Freiheit besitz nehmen.
An den Füßen des Pinguinenpaares befinden sich mehrere Buchumschläge. Sie verdeutlichen mein „Ferienhobby“, das Lesen. (Sonst bleibt mir in Schulwochen wenig Zeit – und Bücher möchten schnell gelesen werden!) Zu den beliebtesten Büchern gehören unter anderem die Bücher von Dan Brown, dessen Inhalte sich mit meinen Interessen abgleichen. (Mathematik, Physik, Symbolik u. Zahlen-Geschichte…) Zudem ist der Schreibstil dieses Mannes beneidenswert, so wie er die Spannung in seinen Büchern aufbaut… Zu den anderen Büchern zählen die berühmten Bücher des Henning Mankell, dem schwedischen Schriftsteller (kommt auch aus dem Skandinavischen), die in einer spannenden und zugleich tragischen und brutalen Art geschrieben worden sind. Wie man sieht, gehören Krimis und Thriller, siehe auch voriges Kunstwerk „Buchumschlag“ zu meinen bevorzugten Büchern, bei denen Spannung bis zum letzten Punkt garantiert ist. (Leider keine Schulbücher!)
Komme ich nun zum zentralen Blickpunkt des Bildes, der Figur menschlichen Zusammenbaus. Diese „Person“ soll ein Abbild der Meinigen sein und noch dazu meine Eigenart darstellen. So passt das comicartige Bild (ich liebe Comics jeglicher Art, sofern sie nicht abartig werden oder nicht meiner Unterhaltungsauffassung entsprechen) mit der Brille zu dem meinigen Gesicht. Im Mund hat diese Figur eine Flasche - verdeutlicht durch das Etikett - deren Inhalt mit Ouzo gefüllt ist. Seitdem unsere Familie damals mal auf Kreta war, begann ich diese griechische Spirituosen-Spezialität zu lieben; mit knappen 8 Jahren ausschließlich durch den Geruch, der mich an Hustensaft erinnern ließ, später dann, als ich ihn probieren durfte (meine Eltern wissen davon!). Seitdem zählt er zu einen meiner Lieblingsgetränke (Wodka Martini geschüttelt – nicht gerührt, zählt dank Ian Fleming auch dazu) und darf bei einem kräftigen Essen nicht fehlen. Der kugelige Bauch des Comichelden weist zum einen auf das Essen hin, welches sich im Magen befindet – hier auf dem Teller - zum Anderen auf die Form, die zum Ausdruck bringen soll, dass ich mit Essen nicht geize! Auf dem Teller befindet sich heute ein Nudelgericht, was zu meinen Lieblingsspeisen zählt. Es soll aber auch allgemein andeuten, dass ich selber dieses Gericht gezaubert habe, da ich sehr gerne koche (würze und backe)! Dank meiner Großmutter und Tim Mälzer!
Das Schild über „meinem“ Kopf soll andeuten, dass es sich um ein Protest-Schild handelt. Ich protestiere gerne, egal ob meine Meinung die Einzige ist - oder nicht. Davon habe ich in den vergangenen Schuljahren des Öfteren Gebrauch gemacht, wobei allein meine Stimme reichte, um ein Projekt „abzublasen“, zur Unfreude meiner Mitschüler, nur weil ich anderer Auffassung war. Wenn ich mal eine Meinung habe, dann bleibe ich meist dabei und bleibe stur. Wenn mir etwas nicht so gefällt, protestiere ich sehr gerne, sobald das nicht mit Melden verbunden werden muss! Somit stehe ich nicht, wie andere, im Gruppenzwang und melde mich, nach den Wünschen eines anderen Schülers. Ausnahmsweise steht auf dem Plakat kein Satz, der sich gegen Unterrichtsfächer oder was auch immer ausdrückt, - nein, sondern nur das Jahr, in dem wir momentan leben und das Plakat entworfen worden ist. Die Schriftart ist mit Absicht etwas unscharf im Sinne von anders, nicht „normalformgerecht“ oder nicht unschwer zu entziffern. Das verdeutlicht auch meinen Gedankendank, sowie meine Aussprache, die nicht immer „geordnet“ sind, oder meine „Insider“-Witze, die oft unleicht zu entziffern sind, da sie Wortwitze beinhalten oder Interpretationen voraussetzen. Deswegen lacht auch keiner – nur mal ein Schmunzeln von „echten“ Kennern!
Allgemeiner Aufbau:
Um mein Plakat wie folgt anzuordnen, habe ich mir manches überlegt: So habe ich alle Ecken belegt und die Mitte ausgefüllt, um eine bessere Komposition zu erreichen, und relativ wenig Freiraum zu lassen. Das Plakat weist fast keine schräg verlaufenden Flächenformen auf, welche richtungsweisend sind, sondern besteht aus kreisflächigen und welligen Formen, welche die Eigenschaft besitzen, weich und beschwingt, sowie richtungslos zu sein. Viele ins Auge fallende Formen sind vertikal ausgerichtet und deswegen nicht ruhend. Ich bin nun mal kein ruhiger, ruhender Mensch, sondern ein aufstrebender Mensch, der nicht immer die Ruhe in sich behält, und sich leicht ärgern lassen kann, was zur Aggressivität führen kann. So halte ich wenig von Ruhe - ich habe es lieber etwas lauter. So klopfe ich immer mit voller Kraft an Türen, trampele stampfend durchs Haus, lasse selten der Tür die Ruhe und habe vor Arbeiten oder normalen Unterrichtsfächern diese nie. Dagegen hilft bei mir nur ruhige besänftigende klassische Musik (laute Trommelschläge, etc. wirken trotz dessen ruhig!). Das Plakat habe ich in zwei Zeitteile getrennt. Die linke Hälfte weist das Alte, Vergangene auf, welches zu mir gehört, die andere Seite, das Belebte, Moderne: Sternzeichen gab es schon vor tausenden Jahren, der Pisaturm (er soll zeigen, dass ich Italien als Land (nicht die Menschen) gern habe, da dort schöne Bauwerke vorhanden sind. Zumal das nicht weit entfernte Urlaubsland manche exotischen Reiseziele weit übertrifft. Auch das Essen, v.A. Nudelgerichte, stammen aus diesem Land.) steht auch schon eine ganze Weile dort, Klassik war damals, bevor Pop und Hip-Hop die Stelle einnahmen, und die Mathematik, so lehrt man, ist auch schon vor vielen Jahren vorhanden gewesen, sodass die Ägypter schon von ihr Gebrauch machten. Diese Seite des Plakats ist also das Alte, die „Geschichte“, die einen Teil meines ausmacht. Auf der anderen Seite folgt das „Moderne“, was man heutzutage nicht unterdrücken kann. So gehören moderne Kommunikationsmittel zum Leben dazu, und nehmen auch einen – manches Mal zu großen - Platz ein. Der Mittelpunkt des Plakats bin aber ich, in Form eines anderen!?! Das Plakat handelt von mir, so bin ich der Mittelpunkt dessen. Und um mich herum befinden sich meine Hobbys, Vorlieben, Charaktereigenschaften. Um von dessen noch etwas zu geben, habe ich unter dem Pisaturm Geld „angehängt“! Denn ich behalte das Geld in meinen Händen und gebe sehr wenig aus, um mich zu verschönern oder mir Luxus zu leisten. Sofern man das Geld nicht dringend braucht, kann man es auch Anlegen und vermehren lassen, so mein Motto.
Eigentlich bräuchte ich gar nicht mehr ansprechen, warum ich das vorliegende Format gewählt habe. Ich möchte das nur durch einen Verweis ausdrücken: Das Plakat ist im Hochformat, also eine vertikale Form… (c) 2005-2007 Björn Eberhardt |